Mindsetoptimierung für besseres Trading – Teil 1: Body

Wie ich nach einem persönlichen Schicksalsschlag schnell wieder auf die Beine gekommen bin und mit welchen „Anwendungen“ ihr euer Mindset täglich positiv beeinflussen könnt und bessere Ergebnisse erzielt! (5 min Lesezeit)

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Ein persönlicher Schicksalsschlag

Innerhalb von nur 3 Wochen sind beide meine Großeltern plötzlich und unerwartet gestorben.  Meine Oma starb am 16.06.17 und mein Opa am 09.07.17. Da ich bei meinen Großeltern aufgewachsen bin, war und ist dies ein „ziemlicher Schlag“ gewesen. Vor allem weil deren Tod plötzlich und unerwartet kam.

Ich bin mir sicher, dass viele unter euch ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Das Leben steht für kurze Zeit „upside down“. Sei es durch den Tod eines nahen Angehörigen, eine Trennung, ein Unfall mit bleibenden Schäden… whatever! Wir alle haben früher oder später Phasen in unserem Leben, in welchen uns der Boden unter den Füßen weggezogen wird und wir erst einmal nicht mehr weiter wissen. Letztendlich findet die große Mehrheit jedoch immer wieder einen Weg um auf die Beine zu kommen. Wir lernen mit dem Schmerz zu leben und fokussieren uns nach einer gewissen Zeit auf das, was vor uns liegt. So war es auch bei mir. Nach jeweils nur einer Woche war ich wieder produktiv, habe an Tradevolution weitergearbeitet und die Märkte gehandelt. Das ich diesen Schicksalsschlag so schnell weggesteckt habe, verdanke ich dabei vor allem den Ritualen, mit welchen ich täglich in den Tag starte und die ich heute und morgen kurz vorstellen werde.

Was das alles mit Trading zu tun hat? Nun ja, der weltweit erfolgreichste „Peak-Performance“ Coach Tony Robbins sagt immer:

„80%of success in life is psychology, 20% is mechanics.“

In meinen Augen wiegt dieses Verhältnis für uns Trader noch höher zugunsten der Psychologie. Sobald wir uns das nötige Fachwissen angeeignet und genügend Handelserfahrung haben, entscheidet vor allem unser Mindset darüber, ob wir langfristig erfolgreich mit dem Trading sind oder untergehen. 

Übernehmt Kontrolle über euer Wohlbefinden

Leider denken viele Leute, dass ihr Wohlbefinden von ihren Lebensumständen abhängt oder was ihnen widerfährt: „Ich fühle mich heute scheiße, weil xy passiert ist.“ Aber das stimmt nur bedingt. Letztlich liegt es an uns wie wir mit „Setbacks“ umgehen und wie wir sie interpretieren… „Ist das Glas halb voll oder halb leer?“

Eines ist wichtig zu verstehen:  Unsere Verhalten im Alltag, die Entscheidungen die wir im Leben und vor dem Monitor treffen und die daraus resultierenden Ergebnisse hängen entscheidend von dem Gemütszustand ab in dem wir uns befinden. Wenn wir unseren „state“ nicht im Griff haben, können wir nicht mal ansatzweise unser Potential ausschöpfen. Deshalb kann ich gar nicht oft genug betonen, wie wichtig „state-control“ in jeder Lebenslage ist.

Mit den folgenden Strategien die ich im Laufe der Jahre u.a. von Tony Robbins gelernt habe, könnt ihr euer Wohlbefinden und euren Gemütszustand jeden Tag aufs Neue nachhaltig verbessern, was sich selbstverständlich auch positiv auf eure Handelsergebnisse auswirken wird. Heute zeige ich euch Tools, welche den Einsatz des Körpers betreffen, morgen geht es dann um die Denkweise.

Nutzt euren Körper – „Emotion comes from… MOTION“

Warum treiben Millionen von Menschen regelmäßig Sport, obwohl sie schlank und gesund sind? Neben dem Präventionsgedanken auch, weil sie sich nach einem Lauf oder Kraftworkout deutlich besser fühlen als zuvor. Durch körperliche Bewegung werden bestimmte Botenstoffe im Gehirn freigesetzt, die sich positiv auf unsere Stimmung und somit auf unser Mindset auswirken. Es muss noch nicht mal ein hartes Workout sein, selbst ein längerer Spaziergang oder Gartenarbeit wirken sich positiv aus. Neben dem Sport gibt es noch weitere Möglichkeiten unter Einsatz des Körpers das Mindset positiv zu beeinflussen:

Die meisten Trader die ich kenne, legen nicht viel Wert darauf sich täglich „in State“ zu bringen, sondern lassen den Zufall entscheiden, wie sie sich am jeweiligen Handelstag fühlen. An manchen Tagen mag dies keine negativen Auswirkungen auf den Handel haben, aber warum sein Glück herausfordern, wenn man mit ca. 15-60 Minuten jeden morgen entscheidend nachhelfen kann das eigene Trading zu optimieren? Von einer insgesamt besseren Lebensqualität ganz abgesehen… Falls ihr ein Tradingjournal führt, solltet ihr dort auch unbedingt eintragen, wie ihr euch an diesem Handelstag gefühlt habt. Ihr werdet feststellen, dass ihr an Tagen, an welchen ihr gut gelaunt und konzentriert vor dem Rechner sitzt, im Schnitt qualitativ bessere Trades macht, als an Tagen an welchen ihr abgelenkt seid oder schlechte Laune habt (diese Aussage betrifft natürlich nur den diskretionären Handel).

Im zweiten Teil des Artikels,  geht es dann um unsere Gedanken bzw. worauf wir uns fokussieren sollten und worauf nicht um das meiste aus uns und unserem Trading herauszuholen. ?

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Wenn euch das Konzept von Tradevolution gefällt, würde ich mich über ein „Like“ der Tradevolution Facebook-Seite freuen. Neben relevanten TV-Blogbeiträgen poste ich dort börsentäglich High-Quality Content aus den Bereichen MarcoEco, US-Aktienmarkt, Edelmetalle und Bitcoin. Den Newsflow könnt ihr selbstverständlich offline stellen, falls euch die Artikel nicht interessieren. Danke ?

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